ELGA startet schrittweise - zunächst in öffentlichen Spitälern und Pflegeeinrichtungen. Sofern Sie in einer Einrichtung behandelt werden, die schon mit ELGA arbeitet, können Sie die ELGA-Funktion „e-Befunde“ bereits nutzen.

Sehen Sie hier jene Spitäler und Pflegeeinrichtungen, die ELGA in diesem Zusammenhang bereits verwenden.

Mit Vorarlberg hat im Jänner 2018 der Rollout der ELGA-Funktion „e-Medikation“ in den Apotheken und Ordinationen begonnen, ab März 2018 folgen die weiteren Bundesländer beginnend mit der Steiermark Schritt für Schritt.

Sehen Sie hier den Zeitplan zur Einführung der e-Medikation.

Mutter fröhlich mit Kind in den Armen vor Parkkulisse

ELGA steht als moderne und sichere Infrastruktur allen Bürgerinnen und Bürgern und allen, die im österreichischen Gesundheitssystem versorgt werden, zur Verfügung. Als modernes Informationssystem erleichtert ELGA zukünftig Patientinnen und Patienten sowie berechtigten ELGA-Gesundheitsdiensteanbietern – behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Spitäler, Pflegeeinrichtungen oder Apotheken – den Zugang zu Gesundheitsdaten. Ein wichtiges Ziel von ELGA ist somit insbesondere die Unterstützung der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung und Betreuung durch einen besseren Informationsfluss, vor allem, wenn mehrere Gesundheitseinrichtungen oder Berufsgruppen entlang einer Behandlungskette zusammenarbeiten.

ELGA stärkt die Patientinnen- und Patientenrechte

Mit ELGA erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch erstmals die Möglichkeit, ihre eigenen Gesundheitsdaten zeit- und ortsunabhängig einzusehen. Die ersten Gesundheitsdaten, die über ELGA zur Verfügung gestellt werden, sind ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe, ausgewählte Labor- und Röntgenbefunde (e-Befunde) sowie verschreibungspflichtige und wechselwirkungsrelevante nicht verschreibungspflichtige Medikamente (e-Medikation). Auch die Teilnahme an ELGA bestimmen die Bürgerinnen und Bürger übrigens selbst (siehe auch ELGA-Teilnahme).

ELGA steht Schritt für Schritt zur Verfügung

Mit der elektronischen Gesundheitsakte ELGA werden zunächst alle öffentlichen Spitäler und Pflegeeinrichtungen Österreichs flächendeckend vernetzt: die Einführung von ELGA in den Krankenanstalten ist im Zieleinlauf. Fast die Hälfte der Bevölkerung in Österreich hat bereits ELGA-Kontakt gehabt. Mehr als 160 Einrichtungen wie bspw. Spitäler arbeiten schon in ganz Österreich erfolgreich damit, mehr als 12 Millionen e-Befunde sind bereits im Wege von ELGA verfügbar. Mit Vorarlberg hat nun der Rollout der ELGA-Funktion „e-Medikation“ in den Apotheken und Ordinationen begonnen, ab März 2018 folgen die weiteren Bundesländer beginnend mit der Steiermark Schritt für Schritt.

Über das ELGA-Portal zu den eigenen Gesundheitsdaten

Sobald die ersten Gesundheitsdiensteanbieter mit ELGA arbeiten und ein Behandlungs- bzw. Betreuungsverhältnis in dieser Zeit besteht, werden ELGA-Gesundheitsdaten zur Verfügung gestellt. Als erstes können e-Befunde, also ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe sowie ausgewählte Röntgen- und Laborbefunde von der Bürgerin bzw. vom Bürger über das ELGA-Portal eingesehen, ausgedruckt oder am Computer abgespeichert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit festzulegen, wer wie lange welche der eigenen ELGA-Gesundheitsdaten einsehen kann.

Unterstützung bei Fragen zu ELGA

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ELGA-Serviceline stehen für allgemeine Fragen zu ELGA bzw. zur ELGA-Teilnahme unter der Telefonnummer 050 124 4411 werktags von Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr zur Verfügung.

Mehr zum Thema ELGA finden Sie in den FAQ bzw. unter den folgenden Links: