Mutter fröhlich mit Kind in den Armen vor Parkkulisse

Derzeit sind Patientinnen und Patienten häufig selbst die „Informationsträger“ der eigenen Gesundheitsdaten, indem sie ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe aus Krankenhäusern, Laborbefunde oder Röntgenbilder zu verschiedenen Ärztinnen und Ärzten, Pflegediensten oder anderen Gesundheitseinrichtungen mitbringen müssen. Gerade im eigenen Krankheitsfall bzw. wenn ein naher Angehöriger erkrankt oder pflegerischer Unterstützung zu Hause bedarf, sollte die „Dokumentenverwaltung“ nicht zu einer unnötigen administrativen Belastung werden.

Arzt betreut ältere Patientin

ELGA nimmt den Patientinnen und Patienten diese Last ab. Über das ELGA-Portal - Einstieg über das österreichische Gesundheitsportal www.gesundheit.gv.at mit Handysignatur oder Bürgerkarte - können die eigenen Befunde (e-Befunde) und die persönliche Medikamentenübersicht (e-Medikation) zeit- und ortsunabhängig aufgerufen, ausgedruckt oder am eigenen Computer gespeichert werden. Zudem kann die Ärztin oder der Arzt bei aktuellem Behandlungsverhältnis bestimmte Gesundheitsdaten abrufen, wenn diese für Diagnostik oder die weiterführende Therapie relevant sind.

So ersparen sich die Patientinnen und Patienten auch vermeidbare Mehrfachuntersuchungen und die damit verbundenen Belastungen, Wartezeiten und Wege.