Pärchen bedient Laptop mit ELGA-Logo

Der Zentrale Patientenindex (Z-PI) ist ein Verzeichnis aller Patientinnen und Patienten und enthält grundlegende Angaben zu einer Person, wie etwa Name, Geburtsdatum und Adresse. Der ZP-I ist notwendig, um die ELGA-Gesundheitsdaten eindeutig einer Person zuzuordnen. Gleichzeitig ist der Z-PI eine wesentliche Voraussetzung dafür, Patientinnen und Patienten den elektronischen Zugriff auf die eigenen ELGA-Gesundheitsdaten zu ermöglichen. Das Patientenverzeichnis wird von den Daten der Sozialversicherung abgeleitet.

Der Gesundheitsdiensteanbieter-Index (GDA-I) ist ein Verzeichnis aller Personen und Einrichtungen des Gesundheitswesens, die grundsätzlich gesetzlich dazu berechtigt sind, in ELGA-Gesundheitsdaten ihrer Patientinnen und Patienten Einsicht zu nehmen. In einem ersten Schritt wird es sich um öffentliche Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Apotheken handeln. Später folgen auch Ambulatorien, Privatkrankenanstalten sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte mit Kassenverträgen. Der GDA-Index entsteht aufgrund von Meldungen der Berufsvertretungen und der Aufsichtsbehörden, z.B. der Länder.

Das ELGA-Portal dient den Patientinnen und Patienten sowohl zur Einsichtnahme in die eigenen ELGA-Gesundheits- und Protokolldaten als auch zur Wahrnehmung ihrer Teilnahmerechte. Der Einstieg erfolgt über das Gesundheitsportal www.gesundheit.gv.at.

Die sogenannten ELGA-Bereiche enthalten verteilte Inhaltsverzeichnisse (Verweisregister), die angeben, in welchen Speichersystemen der ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter (z.B. Rechenzentren von Spitalsverbünden, Server von Arztpraxen bzw. deren Dienstleister) ELGA-Gesundheitsinformationen zu einer bestimmten Person verfügbar sind.

Die sogenannten ELGA-Datenspeicher sind jene elektronischen „Orte“, an denen die ELGA-Gesundheitsdaten tatsächlich aufgefunden werden können. Sie werden – wie die Verweisregister auch – ausschließlich von den ELGA-GDA oder in ihrem Auftrag bereitgestellt. Sie sind somit Bestandteil der Infrastruktur.

ELGA wird mit dem Ziel der maximalen Datensicherheit gemäß dem neuesten Stand der Technik errichtet und umgesetzt. Das spezielle ELGA-ISMS (Informationssicherheits- und Informationsmanagementsystem) enthält – ergänzend zu den gesetzlichen Vorgaben – Leitlinien zur Betriebsführung und für die Betriebssicherheit von ELGA und ihren Bausteinen.

Mann mit Laptop in einem Serverraum

Das ELGA-Berechtigungssystem ist jener Teil von ELGA, von dem grundsätzlich alle Zugriffe auf ELGA-Gesundheitsdaten, sei es durch ELGA-GDA oder die Patientinnen und Patienten selbst, geprüft, zugelassen oder abgelehnt werden. Darüber hinaus wird im Berechtigungssystem auch festgelegt, in welchem Umfang und wie lange ELGA-Gesundheitsdaten von ELGA-GDA eingesehen werden dürfen. Ebenso wird hier der Wille der Patientinnen und Patienten, z.B. Zugriffsberechtigungen, Ab- und Anmeldung bei ELGA und ELGA-Anwendungen, registriert.

Das ELGA-Protokoll dokumentiert alle Vorgänge im Rahmen von ELGA. Dies umfasst die Bereitstellung von und die Einsichtnahme in ELGA-Gesundheitsdaten sowie jede Änderung von Zugriffsberechtigungen. Mit dieser Dokumentation werden alle Zugriffe auf ELGA-Gesundheitsdaten transparent und nachvollziehbar.

Das ELGA-Portal dient den Patientinnen und Patienten sowohl zur Einsichtnahme in die eigenen ELGA-Gesundheits- und Protokolldaten, als auch zur Wahrnehmung ihrer Teilnahmerechte. Der Einstieg erfolgt über das Gesundheitsportal www.gesundheit.gv.at.