Dame hält ELGA-Logo in den Händen

Die Bundesgesundheitskommission hat bereits 2007 die Verwendung internationaler, einheitlicher Standards für einen nahtlosen, transparenten und strukturierten Datenaustausch zwischen IT-Systemen beschlossen. Diese „Sprachgrundlage“ für die Information und Kommunikation im Wege von ELGA basiert auf den Anforderungen der medizinischen Fachgesellschaften. Anbei bereits etablierte und international verwendete Rahmenregelungen sowie Standards, die für ELGA genutzt werden können:
Standards im österreichischen Gesundheitswesen (pdf, 29 KB)

  • IHE Framework: Das auf dieser Basis fortgeschriebene technische Rahmenwerk definiert sogenannte „Integrationsprofile“. Diese beschreiben Anforderungen des Gesundheitswesens, geben Implementierungshilfen und machen genaue Vorgaben zur Nutzung von Schnittstellen zwischen den beteiligten Systemen.
  • Health Level 7 - Clinical Document Architecture (HL7 CDA): Dieser Dokumentenstandard mit unterschiedlichen Strukturierungstiefen ist eine wichtige Hilfe insbesonders für Mediziner. Auf Basis dieses Standards gestaltete Dokumente können rascher und effizienter gelesen werden als Freitext-Dokumente.
  • Logical Observation Identifiers Names and Codes (LOINC): Dieser Standard für Begrifflichkeiten im Bereich Labor sichert den unverwechselbaren Vergleich über die unterschiedlichen Gesundheitsdiensteanbieter hinweg.
  • Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM) 3.0 inkl. Web Access to DICOM Persisting Objects (WADO): Dieser seit 1993 existierende Standard aus dem Bereich der Radiologie erleichtert den Datenaustausch und bringt massive Zeitersparnisse. Mit WADO können Teilausschnitte großer Bilddatenmengen schnell und kostengünstig betrachtet werden.
  • Health Level 7 in der Version 3 mit RIM als zukünftigem Datenmodell: Dieser künftige Standard sichert die organisationsinterne Kommunikation etwa im Bereich von Krankenhausinformationssystemen. Anwendungsbereiche sind Patientenadministration, Leistungsanforderungen oder Befundrückmeldungen.